Parkettsicher im Business

Business Smalltalk

Business SmalltalkDer Business Smalltalk bietet die Gelegenheit, auf unverfängliche und spielerische Weise sein Gegenüber näher kennen zu lernen. Richtig angewandt, kann Ihnen die Kunst des “kleinen Gesprächs” dabei helfen, wichtige Türen zu öffnen und Ihre Karriere zu fördern. Doch ist es manchmal gar nicht so einfach, ein leichtes, heiteres Gespräch mit Vorgesetzten, Kollegen oder Vorgesetzten zu führen. Damit Ihnen das spielend gelingt, im Folgenden ein paar Tipps.

Die Vorteile eines gelungenen Business Smalltalks

Die große Kunst des Business Smalltalks besteht darin, mit seinem Gegenüber leicht und unverbindlich zu “plaudern”, dabei Geschäftliches wenn möglich auszusparen und dennoch mehr über die jeweilige Person  zu erfahren. Etwa über deren Ziele und Visionen, über Hobbys, Interessen oder auch familiäre Hintergründe. Es gilt, auf geschickte und unverfängliche Weise, das Interesse des Gegenübers zu wecken, Gemeinsamkeiten herauszufinden und wenn möglich den Grundstein für weitere Gespräche zu legen. Mögliche Anlässe dafür können eine Geschäftsfeier, ein Bewerbungsgespräch, Vertragsverhandlungen oder ein Geschäftsessen sein. Hier bietet ein gelungener Smalltalk die Gelegenheit, Symphatie und eine “tragfähige” zwischenmenschliche Ebene für spätere Geschäftsgespräche herzustellen.

Seien Sie offen und authentisch

Voraussetzung für einen erfolgreichen Business Smalltalk ist in allen Fällen, dass Sie auf Ihre gegenüber symphatisch, offen und authentisch wirken. Lächeln, eine offene Körpersprache und eine Prise Humor können, je nach Anlass, erste “Eisbrecher” für ein gelungenes Gespräch sein. Der Humor sollte aber auf keinen Fall augesetzt oder erzwungen wirken und sich am Besten von selbst aus dem Gespräch ergeben. Was mögliche (Auftakt-)Themen angeht: Sich selbst erst einmal vorzustellen, zu sagen, woher man kommt und was einen hergebracht hat, ist bei einem offiziellen Meeting, wo sich die verschiedenen Teilnehmer noch nicht oder nur sporadisch kennen, sicher nie verkehrt. Die Gegenfrage “Und Sie?” ergibt sich dadurch fast automatisch. Achten Sie dabei immer auf positive Formulierungen, vermeiden Sie negative Aussagen wie etwa darüber, wie “langweilig” sie die entsprechende Veranstaltung eigentlich finden.

Mögliche Smalltalk-Themen

Weitere mögliche Themen für einen unverfänglichen Business Smalltalk sind: Hobbys, Reisen, Sport, Essen, aktuelle Themen, wobei Sie das Thema Politik hier eher meiden sollen, da es zu unnötigen Kontroversen oder Meinungsverschiedenheiten führen kann. Auch Religion, Krankheiten und persönliche Probleme sind eher ungeignete Gesprächsthemen. Auf auswendig gelernte Floskeln sollten Sie ebenfalls verzichten und vor allem: keine Monologe halten. Stellen Sie stattdessen lieber offene Fragen, die Ihrem gegenüber Gelegenheit und ausreichend Raum für Antworten geben. Hören Sie in dem Fall aufmerksam zu, zeigen Sie aufrichtiges Interesse an Ihrem Gesprächspartner. Achten Sie ingesamt auf etwa gleichgroße Gesprächsanteile, verwechseln Sie den Small Talk trotzdem nicht mit einer Diskussion. Denn es geht hier nicht um den  geschäftlichen Austausch von Argumenten und Informationen. Darum kann es in möglichen Folgegesprächen gehen, zu denen der Smalltalk eine erster Schritt sein kann.

Üben Sie Smalltalk-Gespräche im Alltag

Wenn sich im Gespräch herausgestellt haben, dass zwischen Ihnen und Ihrem gegenüber eine gewisse Smyphatie oder die erhofften Gemeinsamkeiten bestehen, dürfte eine Frage wie “Wollen wir das Gepräch nicht irgendwann fortsetzen?” jedenfalls kein größeres Problem mehr sein. Ansonsten bleibt als letzter Tipp: üben, üben, üben. Und das am Besten auch in völlig unverfänglichen Alltagssituationen wie etwa an der Bushaltestelle, beim Einkaufen oder im Fahrstuhl. Gelingt es Ihnen dort, fremde Menschen in ein für beide Seiten angenehmes, interessantes Gespräch zu verwickeln, dann dürfte Ihnen auch der nächste Business Small Talk nicht weiter schwer fallen.